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„Victory“: Evangelische Kirche setzt auf Kampagne
Datum: 19. Oktober 2012
Bericht von: MC Südhessen
Zwei Finger sind lässig zu einem „V“ für das bekannte Siegeszeichen gespreizt, die Hand darunter ist durchbohrt und zeigt eine blutende Wunde. Mit diesem Motiv des Darmstädter Künstlers Ralf Kopp sorgte die EKHN für Diskussionen. Das war durchaus gewollt, wie Kirchenpräsident Jung bei einem gut besuchten Vortrag des Marketing-Clubs Südhessen verdeutlichte. Das Motiv sollte auf die Bedeutung des Karfreitag hindeuten. Anlass dafür war eine Diskussion um das Tanzverbot an diesem Tag. Jung betonte, dass die Reaktion in den Medien die Erwartungen übertroffen habe.
Auch unter den Teilnehmern der Veranstaltung waren die Meinungen zu der Kirchen-Initiative gespalten. Es gab Kritik, aber auch viel Zuspruch dafür, dass die evangelische Kirche neue Wege geht. Die Maßnahme soll kein Einzelfall bleiben, so Jung. Zweimal im Jahr wird jedes Kirchenmitglied künftig Post von der EKHN erhalten. Der Slogan für den Advent steht schon fest: „Geburtsdatum unbekannt, gefeiert wird trotzdem.“
