14.11.2017 - 18:30 Uhr
14.11.2017 - 21:30 Uhr
Marketing Club Frankfurt

Marketing erzeugt Nachfrage – Wo beginnt die Verantwortung für Nachhaltigkeit?

Drei Experten beleuchten das Thema aus dem Blickwinkel der unternehmerischen und sozialen Verantwortung: „Billig ist zu teuer – wer billig kauft, kauft zwei Mal“, sagt Corporate Imageberaterin und Modedesignerin Katharina Starlay. Die Autorin des FAZ-Buches „Clever konsumieren“ wirft einen Blick auf achtsamen, nachhaltigen Kleiderkonsum. „Nachhaltigkeit meets Fashion“, ist das Leitmotiv des Pioniers für Naturtextilien: Hess Natur, Butzbach, setzt vom Anbau bis zum Kleiderbügel auf Nachhaltigkeit. Welchen Nutzen das Gesamtkonzept Nachhaltigkeit für Unternehmen birgt, schildert Rolf Heimann, Vorstand der Hess Natur Stiftung und Dozent „Sustainability in Fashion“, Esmod Berlin, Internationale Kunsthochschule für Mode. Was Nachhaltigkeit im Bankgeschäft bedeutet und wie eng die Vergabe sozial-verantwortlicher Kredite mit dem Wissen um Textilproduktion verwoben ist, berichtet Rüdiger Senft, Leiter Corporate Responsibility der Commerzbank. 3 Vorträge à 15 Minuten, welche die verschiedenen Aspekte in der Nachhaltigkeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln der Textilproduktion beleuchten – mit anschließender Diskussion, was Nachhaltigkeit und Verantwortung im Marketing bedeuten können. Moderiert werden die Vorträge von Thimo Schwenzfeier, Leiter Marketing-Kommunikation, Messe Frankfurt Exhibition GmbH.

Nachhaltigkeit ist buchstäblich in aller Munde, wenn man die Entwicklung im Food-Bereich betrachtet. Längst sind „Bio“ und regionale Produkte in Betriebskantinen, Lebensmitteldiscountern und eigenen Ladenketten zur gängigen Ware geworden.

Wie aber steht es mit Produkten, die wir an unsere Haut, an unseren Körper lassen? Die meisten interessieren sich wenig dafür, wo die Kleidung, die uns schützt, herkommt und unter welchen Bedingungen sie entstanden ist. Viele von uns beschleicht aber eine Ahnung, dass diese Art von Konsum keine Zukunft hat.

 

Bewusstseinswandel beginnt nicht in der Produktion – er beginnt im Marketing, welches die Nachfrage erzeugt. Denn es ist der Kauf, der indirekt eine Produktion auslöst und Herstellungsmethoden bestätigt.

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