DMV-ifo Marketing Barometer Oktober 2017: Eingetrübte Aussichten in der Marketingbranche

Das Geschäftsklima in der Marketingbranche hat sich im Oktober eingetrübt: Der Geschäftsklimaindex ist von 113,0 (saisonbereinigt korrigiert) auf 106,7 Punkte gesunken. Zudem haben die Befragten sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Perspektiven für die nächsten sechs Monate als ungünstiger eingestuft, wobei die Geschäftserwartungen zum ersten Mal seit Juli 2013 die Beurteilung der Geschäftslage überstiegen.

Nach zuletzt zwei Monaten mit einer sehr positiven Entwicklung der Nachfrage, berichten die Befragten nun von deutlich schlechteren Auftragsbeständen, was in einer gesunkenen Zufriedenheit mit dem aktuellen Auftragsbestand um 33,3 Punkte zum Ausdruck kommt. Hinsichtlich der Geschäftsperspektiven für die kommenden Monate haben die Befragungsteilnehmer ihre Erwartungen leicht revidiert. Nichtsdestotrotz blieben die Aussichten insgesamt günstig: Die Umsatzerwartungen lagen mit 40,5 Punkten über dem zwölf-monatigen Durchschnitt. Darüber hinaus verschlechterte sich der Spielraum für weitere Preiserhöhungen, sodass die im letzten Quartal sehr positiven Preiserwartungen nicht gehalten werden konnten. Der Saldowert der Preiserwartungen ist somit um 24,2 Punkte gesunken, blieb jedoch im positiven Bereich.

Das ifo Geschäftsklima basiert auf ca. 7.000 monatlichen Meldungen von Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Großhandels und des Einzelhandels. Die Unternehmen werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen. Sie können ihre Lage mit „gut“, „befriedigend“oder „schlecht“ und ihre Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate als „günstiger“, „gleich bleibend“ oder „ungünstiger“ kennzeichnen. Die Antworten werden nach der Bedeutung der Branchen gewichtet und aggregiert. Der Saldowert der gegenwärtigen Geschäftslage ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten „gut“ und „schlecht“, der Saldowert der Erwartungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten „günstiger“ und „ungünstiger“. Das Geschäftsklima ist ein Mittelwert aus den Salden der Geschäftslage und der Erwartungen. Seit Januar 2015 wird dasX-13ARIMA-SEATS-Verfahren für die Saisonbereinigung bei der Berechnung der Ergebnisreihen des ifo Konjunkturtests verwendet. Zur Berechnung der Indexwerte werden die Salden jeweils auf den Durchschnitt des Jahres 2005 normiert. Gewerbliche Wirtschaft: Verarbeitendes Gewerbe, Bauhauptgewerbe, Groß- und Einzelhandel. Quelle: ifo Konjunkturtest

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