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		<title>marketingverband.de: Aktuelle Berichte</title>
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		<description>Marketing-News und Berichte aus den Clubs vom Deutschen Marketing-Verband (www.marketingverband.de)</description>
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			<title>marketingverband.de: Aktuelle Berichte</title>
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			<description>Marketing-News und Berichte aus den Clubs vom Deutschen Marketing-Verband (www.marketingverband.de)</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 10:15:36 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Auch Strom hat eine Qualität!</title>
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			<description>Um Energie und Nachhaltigkeit ging es beim Treffen des Marketing-Clubs Bergisch Land am 10. Mai,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gastgeber der Veranstaltung waren die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) und Moderatorin Judith Birkenbach, zuständig für die Unternehmenskommunikation, stellte zu Beginn die positiven Entwicklungen bei den WSW dar. Dazu gehören zum Beispiel die Investitionen in die Elektromobilität, die Beteiligung an einem Windpark im bayerischen Helmstadt und das Angebot von Ökostrom, dem "WSW-Strom grün". Den Vortrag des Abends hielt Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher, ehemaliger Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW und seit 2010 Leiter des Bereichs Neue Energiekonzepte bei der WSW Energie & Wasser AG. Der studierte Physiker referierte in freier Rede und ohne die Hilfsmittel einer Präsentation eindringlich und überzeugend über "das wichtigste Thema unserer Zeit" - die Energie. Dabei ginge es vor allem darum, die Energie sicher, preiswert und umweltfreundlich zu produzieren, was für die Versorger eine hohe Verantwortung für die Zukunft bedeute. Dies gelinge nur mit einer Erhöhung der Energieeffizienz, mt dem Ausbau der erneuerbaren Energieträger und mit einer Verbesserung der Wirkungsgrade der klassischen Energien, denn auch in Zukunft werde man auf diese nicht verzichten können. Dazu gehört für die WSW beispielsweise auch die Beteiligung an einem der modernsten Steinkohlekraftwerke Europas in Wilhelmshaven. Die Kernkraft sei in jedem Fall "keine Lösung", betonte der Professor. Ein Problem jedoch seien die Widerstände der Kunden gerade bei den erneuerbaren Energien, die diese zwar befürworteten, sich aber gegen den Ausbau von Windkrafträdern und Netzen in ihrer Umgebung wehrten. "Energie wird nicht billiger", warnte Hüttenhölscher. Sicherlich könne der Kunde nun seinen Energieversorger frei wählen, aber er müsse auch wissen, dass er für eine bessere Qualität mehr bezahlen müsse wie bei allen anderen Gütern auch - "denn auch Strom hat eine Qualität!" Und diese stelle sich dar in der Art und Weise, wie der Strom produziert werde. Dies aber müsse dem Kunden besser vermittelt werden. Denn nur 1,2 Prozent der WSW-Kunden zum Beispiel nutzten bis jetzt das Angebot von "grünem" Strom, obwohl die Mehrkosten nur bei 0,8 Cent pro Kilowattstunde liegen, was für einen normalen Haushalt etwa 25 Euro mehr im Jahr bedeute, so Hüttenhölscher. Dabei würden die Mehreinnahmen in den Klimafonds und damit in andere Bereiche der Energieeffizienz investiert. Die sehr lange und intensive Diskussion im Anschluss zeigte, wie wichtig das Thema auch den Teilnehmern ist, und auch beim gemütlichen Beisammensein war die Debatte nicht beendet. Den "Bergischen Hammer", überreicht als Dank und Anerkennung von Vok Dams, hatte Professor Hüttenhölscher mit seinem interessanten Vortrag in jedem Fall verdient. Peter ten Eicken]]></content:encoded>
			<category>MC Bergisch Land </category>
			
			<author>info@mc-bl.de</author>
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:15:36 +0200</pubDate>
			
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			<title>Fachkräftemangel: Wege aus dem Dilemma</title>
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			<description> Professor Dr. Armin Trost von der Hochschule Furtwangen sprach vor dem Marketingclub über ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Professor Dr. Armin Trost von der Hochschule Furtwangen sprach vor dem Marketingclub über ein zunehmend wichtigeres Thema: Wie kann es einem Unternehmen gelingen, dem Fachkräftemangel erfolgreich zu begegnen? Wo und wie sind gute neue Leute zu finden? Prof. Trost ist ausgewiesener Experte zu diesem Problemkreis. An der Business School der Hochschule Furtwangen&nbsp; lehrt er Human Resource Management und angewandte Forschungsmethoden. Seine Schwerpunkte in der Forschung, Lehre und Beratung sind Recruiting, Employer Branding, Talent Management und Social Media.       Es ist für Unternehmen schwierig geworden, Schlüsselfunktionen mit kompetenten Leuten zu besetzen. Der Kampf um talentierte Mitarbeiter mit Spezialwissen wird zunehmend härter. Resultat:&nbsp; Neue, aktive und teils aggressive Methoden werden erfunden und angewandt, um die wenigen Kandidaten zu binden. Es sind also Ideen für große und kleine Unternehmen gesucht. Die traditionelle Stellenanzeige sieht den gesuchten Mitarbeiter eher als Bittsteller denn als Kunden, ist also mittlerweile denkbar ungeeignet. Denn die junge Generation ist ständig online. Um sie zu erreichen, muss man ihre Sprache sprechen und ihre Medien beherrschen und sich klar darüber sein, dass sämtliche Bewerbungsprozesse mittlerweile anders ablaufen als früher.       Prof. Trost hatte anschauliche Beispiele präsent. Er plädierte beispielsweise dafür, eine Arbeitgeberpositionierung mit klaren Aussagen über das Alleinstellungsmerkmal der Firma zu verbinden. „Herz und Verstand“ – am Beispiel Carl Zeiss schilderte der Referent, wie diese Positionierung aussehen kann. Der Hinweis auf den respektvollen Umgang im Team und das fachlich höchste Niveau prägen in diesem Fall das Unternehmensbild beim interessierten Bewerber. Wege zum neuen Mitarbeiter lassen sich aber auch über eine mit Boni verbundene Mitarbeiterempfehlung finden. Denn, so Prof. Trost: „Gute Mitarbeiter kennen und empfehlen gute Mitarbeiter!“ Und sollte aktuell keine Stelle besetzt werden müssen, so bietet sich doch dringend an, einen Pool interessierter Leute aufzubauen und zu pflegen, aus dem bei Bedarf dann erfolgreich geschöpft werden kann.&nbsp; Grundhaltung muss auch hier sein, den Bewerber wie einen Kunden zu behandeln, ihm mehr Wertschätzung entgegenzubringen und größere Transparenz zu zeigen.    In der regen Diskussion tauchte abschließend auch das Thema „Standort“ bei der Mitarbeitersuche auf. „Wer will schon nach Furtwangen?“ Hier vertrat Prof. Trost allerdings die Meinung, dass der Hinweis auf den unbefriedigenden Standort als Absagegrund oft ein vorgeschobener Grund sei. Und schmunzelnd kommentierte der Geschäftsführer des Marketingclubs Rainer Waltersbacher: „Wer in Furtwangen studiert hat, der geht überall hin…“      ]]></content:encoded>
			<category>MC Ortenau/Offenburg </category>
			
			<author>kulturagentur@t-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:06:21 +0200</pubDate>
			
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			<title>Evonik: Spezialchemie zwischen Tradition und Moderne</title>
			<link>http://www.marketingverband.de/aktuelle-news/club-berichte/einzelansicht/article//evonik-spezialchemie-zwischen-tradition-und-moderne/?cHash=2116ce1064</link>
			<description> Am Standort Goldschmidtstraße schnuppert der Marketing-Club geschichtsträchtige Werksluft        ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <em><strong>Am Standort</strong></em> Goldschmidtstraße schnuppert der Marketing-Club geschichtsträchtige Werksluft         Einen spannenden Rundgang durch die Welt der Spezialchemie erlebten die Mitglieder und Gäste des Marketing Clubs am Montagabend bei Evonik am Standort Goldschmidtstraße. Organisiert hatte die Veranstaltung der Juniorenkreis des Clubs. Zuerst gab Dr. Dietmar Schaefer, Leiter Business Line Coating Additives bei Evonik, einen informativen Einblick in sein Geschäftsfeld, dann nahm Konzernhistoriker Ralf Peters seine Zuhörer mit auf eine Reise durch die Geschichte der traditionsreichen Firma Goldschmidt, die seit über 120 Jahren weltberühmte Verfahren entwickelt und seit 2007 zu 100 Prozent eine Tochtergesellschaft von Evonik Industries ist.      Schaefer zeigte auf, dass sich die Produkte und Marken von Evonik an „Megatrends“ ausrichten. Dazu gehört beispielsweise der Bereich „<em>Gesundheit und Ernährung</em>“: So produziert und vermarktet das Unternehmen die vier wesentlichen Aminosäuren für effiziente Tiernahrung, liefert Rohstoffe für die Pharmaindustrie und stellt Anti-Aging-Wirkstoffe für die Kosmetikindustrie her. Zum Megatrend „<em>Ressourceneffizenz</em>“ liefert Evonik die Technologie für leistungsstarke Autobatterien sowie für benzinsparende Reifen mit reduziertem Rollwiderstand. Es produziert Hochleistungskunststoffe für den Leichtbau, Plexiglas für Fenster und Dächer, Produkte für die Windkraftindustrie und Solarbranche – „letztendlich also Produkte, die wir jeden Tag sehen und nutzen“, so Schaefer. Zum Megatrend „<em>Globalisierung</em>“ gehört der weltweite Aufbau von Produktionsstandorten in 26 Ländern, aktiv ist Evonik in mehr als 100 Ländern. Wie wichtig dabei die Chemie-Segmente für das Unternehmen sind, lässt sich auch anhand der Umsatzzahlen ablesen, die Schaefer präsentiert: Von den knapp 14,5 Milliarden Euro Umsatz, die Evonik in 2011 gemacht hat, entfielen allein 13 Milliarden Euro auf die Chemie.      Schaefers Geschäftsfeld, die Coating Additives, sind vor allem mit der Marke „TEGO“ verbunden. Seit mehr als 25 Jahren steht dieser Name für Lackkompetenz. „Diese Marken bleiben innerhalb des Evonik-Konzerns bestehen <a name="_GoBack"></a>, weil sie für unsere Kunden einen Wert darstellen“, betont Schaefer. „Wir versuchen zu kombinieren“, fügt er hinzu „indem wir die Untermarken in die starke Marke Evonik eingliedern und gleichzeitig mit diesen Untermarken die Marke Evonik weiter stärken.“ Mit Blick auf die Marketinginstrumente, die Tego einsetzt, weist Schaefer zunächst darauf hin, dass die Additive zwar nur eine kleine Konzentration in Lacken und Farben ausmachen, dort aber „so wichtig sind wie das Salz in der Suppe.“ Charakteristisch für die Geschäfte mit den hochwirksamen Additiven sei beispielsweise, dass es zwar viele Produkte und Kunden gibt, aber jeder Kunde nur geringe Mengen eines Produktes kaufe. Diese wiederum müssen schnell geliefert werden, ebenso sind ständige Innovationen gefragt. Um diese Anforderungen zu erfüllen setze die Firmenphilosophie auf Märkte im Wandel und entwickle innovative Produkte mit technischem Support.      Um Kunden anzusprechen, setze Evonik auf klassische Kanäle wie Außendienst, Produktdokumentation, Messen und Service-Hotlines. Mit Blick auf die Marketinginstrumente hebt Schaefer vor allem die Bedeutung von Mustersendungen hervor, die dank eines eigens entwickelten, optimierten Verpackungssystems schnell und sicher an den Kunden geliefert werden können. Allein aus Essen würden pro Jahr mehr als 50.000 Exemplare solcher Musterflaschen verschickt, jedes Stück koste den Konzern 11 Euro. „Wir investieren viel in Samples, aber der Erfolg zeigt uns, dass es sich lohnt“, so Schaefers Fazit.       Als Konzernhistoriker Ralf Peters das Mikro übernimmt, beginnt ein spannender Bildervortrag über die Geschichte der ehemaligen Goldschmidt AG, die Mitte des 19. Jahrhunderts in Berlin gegründet worden war und nach ihrem Umzug am Essener Standort weltweit erfolgreiche Innovationen entwickelte, wie beispielsweise das noch heute gebräuchliche Thermitverfahren zur lückenlosen Verschweißung von Straßen- und Eisenbahnschienen. Schon damals war Goldschmidt ein „kleines, aber feines und hoch spezialisiertes Unternehmen“, erklärt Peters. Sein Streifzug durch die Krisen, die die Chemieindustrie nach den Weltkriegen erlebte und die innovative Schübe, die sie bis in die 1970er Jahre immer wieder in die Erfolgsspur brachten, endet in der Gegenwart. Heute arbeiten knapp 1.500 Mitarbeiter in dem stetig gewachsenen Chemiewerk im Essener Ostviertel, knapp 33.600 Mitarbeiter zählt Evonik Industries insgesamt Ende 2011.      Zum Schluss des rund 90-minütigen Vortrags veranlasst nicht nur das ausgezeichnete Büffet viele Gäste zum Verweilen: Die Gastgeber laden zu einer kurzen Werksführung ein – für die Mitglieder und Gäste des Marketing-Clubs eine einmalige Gelegenheit, selbst ein wenig geschichtsträchtige Werksluft zu schnuppern.           Herzlichen Dank an den Sponsor des Abends:<br /> Evonik Industries AG  <a href="http://www.evonik.de/">www.evonik.de</a>          Sonja Dudenbostel <br />  <a href="http://www.strahl-texte.de/">www.strahl-texte.de</a>    ]]></content:encoded>
			<category>MC Essen </category>
			
			<author>info@mc-essen.de</author>
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:47:21 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Essen wählt Vorstand einstimmig – höchster Mitgliederstand seit 12 Jahren</title>
			<link>http://www.marketingverband.de/aktuelle-news/club-berichte/einzelansicht/article//essen-waehlt-vorstand-einstimmig-hoechster-mitgliederstand-seit-12-jahren/?cHash=b4cf053491</link>
			<description>            Die Mitglieder des Marketing-Club Essen wählten ihren  neuen Vorstand einstimmig. Das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[            <strong>Die Mitglieder des Marketing-Club Essen wählten ihren</strong>  neuen Vorstand einstimmig. Das sind v.l.n.r. Rainer Koch (Präsident), Thomas Petersen (Programm), Richard Röhrhoff (Geschäftsführer), Sonja Frick (Junioren), Michael Schmelz (Finanzen) und Hans Piechatzek (Kommunikation).     <strong></strong>     <strong><span style="font-family: &quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-size: 11pt;">Außerdem</span></strong>  gab sich der Club in seiner Satzung schlankere Strukturen, die ebenfalls einstimmig beschieden wurden. Die Mitgliederzahl ist seit 2010 um mehr als 20% gestiegen, auf aktuell 206 Mitglieder. So viele Mitglieder hatte der Club zuletzt im Jahr 1999. ]]></content:encoded>
			<category>MC Essen </category>
			
			<author>info@mc-essen.de</author>
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:16:27 +0200</pubDate>
			
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			<title>Viel Luft zum Feiern: Marketing OWL für BOGE</title>
			<link>http://www.marketingverband.de/aktuelle-news/club-berichte/einzelansicht/article//viel-luft-zum-feiern-marketing-owl-fuer-boge/?cHash=8d96d03787</link>
			<description> (Bielefeld, 27. April 2012). Unter großem Beifall von rund 250 Gästen  wurde am 27. April 2012 die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <strong>(Bielefeld, 27. April 2012). Unter großem Beifall von rund 250 Gästen</strong>  wurde am 27. April 2012 die elfte „Marketing OWL“ an das Bielefelder  Unternehmen BOGE KOMPRESSOREN Otto Boge GmbH & Co. KG vergeben. Der  renommierte Marketingpreis wurde in der Hechelei im Ravensberger Park in  Bielefeld an den Geschäftsführenden Gesellschafter Wolf D.  Meier-Scheuven überreicht. Prof. Dr. Uwe Rössler, Präsident des  Marketing-Clubs OWL Bielefeld, lobte das traditionsreiche  Familienunternehmen, das sich nachweislich mit einer erfolgreichen  <strong>Marketingstrategie in seinem Markt durchgesetzt hat.</strong><br /><br /> „Viel Luft zum Feiern“ hatte der Marketing-Club versprochen. In seinem  Grußwort skizzierte Bielefelds  Oberbürgermeister Pit Clausen die  Erfolgsstory von BOGE. Die „Marketing OWL“ sei ein guter und ein  wichtiger Preis, da er immer wieder die Unternehmen der Region auf die  Bedeutung von Marketing aufmerksam mache.<br /><br /> Jens Beining repräsentiert die Wortmann KG aus Detmold, die 2010 den  Preis bekommen hatte – „ein sehr ehrenvoller Preis, auf den wir noch  heute stolz sind!“. In seiner Laudatio würdigte er die kontinuierliche  Leistung von BOGE. Das Unternehmen habe es geschafft, ein Produkt  erfolgreich zu vermarkten, dessen Vermarktung wahrhaftig nicht einfach  sei. BOGE Chef Wolf D. Meier-Scheuven, der gemeinsam mit Marketingleiter  Matthias Eichler die Unternehmensstrategie präsentierte, setzte noch  einen drauf: Luft, gar Druckluft, sei alles andere als sexy – und so  habe er es sich auch nicht träumen lassen, dass er eines Tages die  „Marketing OWL“ in den Händen halte. <br /><br /> Die Gäste erlebten eine interessante, höchst unterhaltsam nacherzählte  Unternehmensgeschichte und hatten am Ende der Präsentation die  Gelegenheit, dem gesamten Marketingteam von BOGE Applaus zu spenden.  Beeindruckend humorvoll war der Film einer Schülergruppe der Realschule  Enger, die unter Anleitung des Bielefelder Filmemachers Fabio Magnifico  eine amüsante Beurteilung der BOGE Markenstrategie lieferte. Viel  Applaus erhielt der Auftritt der Big Band der Realschule, zu der BOGE  bereits seit 1999 Jahren beste Beziehungen unterhält – eine enge  Kooperation, von der beide Seiten profitieren.  <a target="_blank" href="http://www.boge.de">www.boge.de</a> ]]></content:encoded>
			<category>MC Bielefeld OWL</category>
			
			<author>mc@artgerecht.de</author>
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 11:13:23 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>So klingt Siemens</title>
			<link>http://www.marketingverband.de/aktuelle-news/club-berichte/einzelansicht/article//so-klingt-siemens/?cHash=daeecb0e1b</link>
			<description>Jürgen Barthel, Head of Corporate Design bei Siemens, beim Marketing-Club Oberfranken – Wie Klang...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Jürgen Barthel, Head of Corporate Design bei Siemens, beim Marketing-Club Oberfranken – Wie Klang eine Marke unterstützt <br /><br />Oberfranken. Ab und zu schimmert zwischen der professionellen Präsentation die absolute Begeisterung durch, als Jürgen Barthel, Head of Corporate Design von Siemens, die Klangwelt von Siemens als wichtigen Aspekt eines Markenauftritts vorstellt. Der Grafik-Designer entwickelte für Siemens eine eigene Sound Identity. Für Barthel eine Selbstverständlichkeit: „Das Hören ist die erste Sinnesfunktion des Menschen, sie funktioniert schon im Mutterleib“, erklärte er vor Mitgliedern des Marketing-Clubs Oberfranken, die den Siemens-Designverantwortlichen nach Bamberg in den Grünen Saal der Harmonie eingeladen hatten.<br /><br />Barthel gilt als einer der Pioniere der multisensorischen Markenidentität. Daher drückte die Präsidentin des MCO, Dr. Helga Metzel, ihre Freude darüber aus, dass es gelungen ist, Barthel eigens wegen des Vortrags nach Bamberg zu holen. „Wir sind sehr gespannt, wie es gelungen ist, Siemens-typische Geräusche in einen Klang, der für Siemens steht, umzuwandeln und dabei die Botschaft der Marke zu transportieren.“<br />Der Head of Corporate Design bei Siemens ist davon überzeugt, dass ein Sound entscheidend zur Emotionalisierung einer Marke beitragen kann. Vor allem wenn es um ein Unternehmen wie Siemens geht, das Technologie-getrieben ist. Bei der Implementierung des Design-Elements Klang innerhalb des Corporate Designs hat Barthel dennoch andere Wege beschritten, als etwa bei visuellen Elementen. „Wir haben alle Bestandteile der Sound Identity auf unserer Brand-Plattform zum Download bereit gestellt. Wer diese aber nutzt, in welchem Umfang und in welcher Weise, überwachen wir nicht.“ Der gelernte Grafiker setzte auf die überzeugende Kraft und Qualität der Sound Identity.<br />Um eine hohe Qualität zu erreichen haben Barthel, sein Team und die Agentur MetaDesign aus Berlin viel Zeit, Energie und auch Geld investiert. „Der Prozess war sehr langwierig, da wir extrem sorgfältig gearbeitet haben.“ Doch gibt der Erfolg den Bemühungen Recht. Denn Siemens hat nun eine audiovisuelle Signatur, die weltweit einsetzbar ist. „Sie setzt unser Leitmotiv „The puls of life – the impulse für innovation“ in perfekter Weise um“, betont Barthel. Dieses Leitmotiv – der in Noten umgesetzte Fibonacci-Sprung – wurde zu einem Thema weiterentwickelt, das lebt. „Siemens darf auditiv durchaus interpretiert werden“, lacht der Chef-Grafiker, der nun seit rund sieben Jahren verfolgt, wie Komponisten rund um den Globus mit dem vorgegebenen Thema arbeiten und Geschichten entwickeln. In diesen Interpretationen sieht Barthel den ganz besonderen Pluspunkt der musikalischen Siemens-Signatur. „Sie ist in jedem Land der Welt einsetzbar.“ Heute hat Siemens einen musikalischen Baukasten, mit dem alle Unternehmenssektoren nach Belieben arbeiten können. Und dies auch tun. „Wenn ich dann Filme bekomme, die exakt umsetzten, was wir uns bei der Entwicklung überlegt haben, freue ich mich schon sehr“, bekennt der gebürtige Franke. Schließlich zeige dies, dass das Angebot stimme.]]></content:encoded>
			<category>MC Oberfranken </category>
			
			<author>dietmar.riess@mc-oberfranken.de</author>
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 10:26:07 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schon der Neandertaler trank Haaner Felsenquelle!</title>
			<link>http://www.marketingverband.de/aktuelle-news/club-berichte/einzelansicht/article//schon-der-neandertaler-trank-haaner-felsenquelle/?cHash=a2d3650cc5</link>
			<description>Überraschend viele Mitglieder und Gäste waren zum abendlichen Treffen des Marketing-Clubs Bergisch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Doch diejenigen, die an der Veranstaltung in den Betriebsanlagen der Haaner Felsenquelle teilnahmen, erfuhren nicht nur eine herzliche Gastfreundschaft, sondern viel Informatives und Interessantes über Produktion, Produktpalette und Marketingstrategien des Familienunternehmens.<br />Gleich zu Beginn nahm sich die Inhaberfamilie Römer - Gabriele, Ehemann Helmut und Sohn Thomas - ausgiebig Zeit für eine Betriebsführung. Und ihre Gästen staunten über die Sortier- und Reingungsanlagen, über zig Tausend abgefüllte Flaschen in der Stunde und wie aus einer kleinen Plastikampulle eine hochwertige PET-Flasche wird. Überwiegend jedoch und im Gegensatz zu den meisten anderen Mineralwasser-Abfüllern nutzen die Römers Flaschen aus Glas - "Es schmeckt einfach besser", so Gabriele Römer. Seit 1909 wird Mineralwasser in Haan abgefüllt, heute verlassen 40 Millionen Flaschen pro Jahr aus sieben Quellen den einzigen Mineralbrunnen des Bergischen Landes, der mit etwa 55 Mitarbeitern rund 250 verschiedene Artikel produziert. Wie aber behauptet sich ein regionales Familienunternehmen auf dem Mineralwassermarkt?<br />Denn dieser, so Gabriele und Helmut Römer in ihrem Vortrag, sei ein sehr schwieriger. Denn obwohl der Absatz in den vergangenen Jahrzehnten bis heute explodiert ist, beherrschen nun die Discounter die Hälfte des Marktes mit Preisen von 13 Cent pro Liter - der bei den Luxusmarken auch mal unglaubliche 12 Euro betragen kann. Zurückzuführen sind diese Unterschiede vor allem auf hohe Werbe- und Herstellungskosten, insbesondere bei der Qualität der Flaschen. <br />Sich selbst sieht man dabei ein wenig wie Asterix und seine Gallier in ihrem Dorf, wobei sie dieses ähnlich erfolgreich verteidigen. Für den Erfolg ihrer Marken nutzen die Haaner verschiedene Strategien, dabei sind "eine gesunde Risikobereitschaft und vor allem Flexibilität unerlässlich", betont Helmut Römer. Den Trend des Verbrauchers zu regionalen Produkten hat man schon lange erkannt. Ein Großteil des Umsatzes wird in einem Umkreis von nur 50 Kilometern abgesetzt. So kann man die Nähe zu Kunde und Markt nutzen und sich durch regionale Kompetenz und unternehmerische Präsenz profilieren. Daneben werden durch die Entwicklung neuer Produkte entstehende Nischen besetzt oder neue geschaffen, sei es mit der Kreation einer Bügel-Glasflasche im Retro-Look, feinperligem Mineralwasser in der Designerflasche für die gehobene Gastronomie oder neuartigen Evidenz Vitaminwässern. Mit den Luxusmarken "Duessel Aqua" und "Köln ist ein Genuss" hat man sich auch in den rheinischen Metropolen etabliert. Dabei setzt man auch auf einen starken und kompetenten Vertrieb. Mit Verkaufsleiter Torsten Henkels hat man einen von Deutschlands ersten "Wassersommeliers" in den eigenen Reihen.<br />Ausgeklügelte Ideen und unternehmerischer Mut also begründen den Erfolg des Familienunternehmens. "Die spinnen die Römer", war Asterix' Lieblingssatz. Im Fall der sympathischen Haaner Römer kann davon keine Rede sein.  Für ihren authentischen und überzeugenden Vortrag bekamen sie völlig zu Recht Blumen und natürlich den "Bergischen Hammer" von Clubpräsident Vok Dams überreicht. Text: Peter ten Eicken ]]></content:encoded>
			<category>MC Bergisch Land </category>
			
			<author>info@mc-bl.de</author>
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 10:13:42 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Club-Abend: Entwicklungen auf dem Arbeitnehmermarkt und Mitarbeiterbindung</title>
			<link>http://www.marketingverband.de/aktuelle-news/club-berichte/einzelansicht/article//club-abend-entwicklungen-auf-dem-arbeitnehmermarkt-und-mitarbeiterbindung/?cHash=a2c92492d6</link>
			<description>Um aktuelle Entwicklungen auf dem Arbeitnehmermarkt und darum, wie Unternehmen gute Mitarbeiter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Um aktuelle Entwicklungen auf dem Arbeitnehmermarkt und darum, wie Unternehmen gute Mitarbeiter halten können, ging es beim April-Clubabend des Marketing-Clubs Südwestfalen mit Gabriele Traude-Stopka. <br /><br />Dabei stellte Referentin, ehemaliges Vorstandsmitglied der Douglas-Holding, nicht nur aktuelle Megatrends vor, sondern gab auch konkrekte Tipps zur Mitarbeiterpflege. „Statussymbole beispielsweise sind nach wie vor ein Thema“, erklärte die Personalberaterin.<br /><br />Es gelte allerdings, zwischen Frauen und Männern zu unterscheiden. Während Männer Wert auf große Dienstwagen&nbsp; legten,&nbsp; gehe es den Frauen eher um kleinere, aber nicht unbedingt weniger schnelle Wagen. Wo Männer mit Technik belohnt werden, könne bei Frauen beispielsweise durch ein eigenes Büro, das sie individuell gestalten dürfen, der gleiche Effekt erzielt werden.<br />Gerade in Zeiten des Fach- und Führungskräftemangels, Vakanzen, Überstunden und Burnouts seien Frauen die „stille Reserve" der deutschen Wirtschaft. Um diese zu nutzen, müssten sich Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber positionieren. <br /><br />Die wesentlichen Punkte dabei aus der Sicht von Gabriele Traude-Stopka: flexible Arbeitszeitmodelle anbieten, Weiterbildungs- und Ent- wicklungsangebote machen, eine vernünftige Work-Life-Balance forcieren und die Unternehmenskultur klar kommunizieren. Anfang 2010 ist Gabriele Traude-Stopka als Partnerin in das Düsseldorfer Unternehmen InterSearch Deutschland eingetreten. Basierend auf ihrer langjährigen und breitgefächerten Top-Management-erfahrung berät sie Unternehmen bei der Besetzung von Führungs- und Spezialistenpositionen sowie in Fra-gen der Organisationsentwicklung. Darüber hinaus unterstützt sie als Business-Coach Führungskräfte in ihrer beruflichen Weiterentwicklung.]]></content:encoded>
			<category>MC Aachen</category>
			
			<author>info@mc-suedwestfalen.de</author>
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 13:06:17 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hightech-Schreinerei für U-Boote und Satelliten</title>
			<link>http://www.marketingverband.de/aktuelle-news/club-berichte/einzelansicht/article//hightech-schreinerei-fuer-u-boote-und-satelliten/?cHash=80dd1d8ba2</link>
			<description>Produkte und Materialien für U-Boote, Windräder, Gymnastikmatten, Autos und Satelliten: Die Kunden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[AALEN-EBNAT. Gaugler und Lutz ist ein Begriff in der Region Ostwürttemberg, was das Ebnater Unternehmen allerdings genau macht, ist vielen nicht klar. Und so erläu-terte Dominic Lutz, Sohn des Mitbegründers, den Besuchern die Geschäftsfelder der Firma: „Wir sind überall da vertreten, wo Leichtbauweise gefragt ist. Von den U-Booten über Züge und Gymnastikmatten bis hin zu Satelliten: Überall dort finden unsere Materialien und Produkte ihren Einsatz. Man kann uns auch als Hightech-Schreinerei bezeichnen.“ Kern- und Spezialwerkstoffe für den Leicht- und Sandwichbau gehören genauso zum Portfolio wie Schaumstoffe und Sport-, Reha- und Freizeitartikel. Der Ebnater Halbzeuglieferant stellt keine Materialien her, sondern verarbeitet sie für Kunden weiter.
Die gesamte Familie Lutz ist ins Unternehmen eingebunden. Neben dem Geschäftsführer Roland Lutz und dessen Frau Maria, arbeiten die Geschwister Dominic und Nadine Lutz in der Firma. „Der persönliche Kontakt, den wir als Geschäftsleitung mit Kunden aus allen Bereichen pflegen, ist uns wichtig“, betonte Lutz. Selbst das Marketing findet unter seiner Leitung von der Webseite über Social Media bis hin zu Satz und Druck von Flyern und Anzeigen im eigenen Haus statt. „Wir arbeiten mit kleinsten Auflagen, für jede Zielgruppe stellen wir individuelle Werbemittel zusammen“, so Marketingmitarbeiter Kai Eder.
„Neben dem persönlichen Kontakt, werben wir unserer Heimatverbundenheit“, erläuterte Eder den Mitgliedern des Marketing-Club Ostwürttemberg. Es sei wichtig, vor allem in der Region bekannt zu bleiben und den Menschen die Leicht- und Sandwichbauweise nahe zu bringen. Neben Messen setzt Gaugler und Lutz ganz bewusst auf Sponsoring und unterstützt zahlreiche regionale Projekte. Außerdem beliefert die Firma deutschlandweit Formula Student Teams mit ihren Materialien. „Natürlich arbeiten wir auch eng mit dem Formula Student Team der Hochschule Aalen zusammen“, so Eder.<br /><br />Noch in diesem Jahr expandiert die Firma. Vor knapp 30 Jahren gegründet, sind heute 210 Mitarbeiter bei Gaugler und Lutz beschäftigt. Beim Rundgang mit den Mitgliedern des Marketing-Clubs durch Produktion, Labor und Lager erklärte der Wirtschaftsingenieur: „Wir planen nicht in Zeiträumen von Wochen oder gar Jahren, sondern müssen jederzeit schnell auf Kundenwünsche reagieren können. Der Fertigungsplan kann sich binnen Stunden komplett ändern“. ]]></content:encoded>
			<category>MC Ostwürttemberg </category>
			
			<author>ino@marketing-club-ostwuerttemberg.de</author>
			<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 12:53:02 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neugier, Wertschätzung, Subtilität</title>
			<link>http://www.marketingverband.de/aktuelle-news/club-berichte/einzelansicht/article//neugier-wertschaetzung-subtilitaet/?cHash=385ee21f7f</link>
			<description>(Bielefeld, 16. April 2012). Mehr als 100 Veranstaltungen pro Jahr, Kulturförderung in der ganzen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[(Bielefeld, 16. April 2012). Mehr als 100 Veranstaltungen pro Jahr, Kulturförderung in der ganzen Welt – seit mehr als 40 Jahren: Die BMW  Group ist mit ihren Marken BMW, Rolls-Royce und Mini auf allen  bedeutenden Märkten kulturfördernd aktiv. Partnerschaftliche  Zusammenarbeit, die die Sensibilitäten des Kulturbetriebs respektiert,  ist das Credo von Dr. Thomas Girst. Der Leiter Kulturmanagement aus  München präsentierte im Bielefelder Kunstverein im Waldhof seine 
Leitideen für eine Kulturförderung fernab des „Eventfeuerwerks“.Die Kooperationsveranstaltung des Marketing-Clubs OWL Bielefeld mit dem  Bielefelder Kunstverein wurde von Thomas Thiel, Leiter der kulturellen  Institution im Waldhof, eingeleitet. Er charakterisierte die Arbeit des  Gastes aus München als „innovativ, zeitgenössisch und intellektuell.“  Dieser fügte „Neugier und Wertschätzung“ als Basis für außergewöhnliche  Projekte hinzu. Vorab betonte er, dass das Engagement der Wirtschaft  kein Freibrief für staatliche Institutionen sein dürfe, sich aus dem  kulturellen Engagement zurückzuziehen. Derzeit ist das in Deutschland  auch kein Thema: Rund 9 Milliarden Euro an staatlicher Förderung stehen  rund 400 Millionen Euro entgegen, die aus der Wirtschaft für kulturelles  Engagement und Kultursponsoring bereitgestellt werden. Dr. Thomas Girst skizzierte eine weitere Besonderheit im  Automobilkonzern. Seine Aktivitäten sind in der  Unternehmenskommunikation angesiedelt. Die Abgrenzung zum Marketing wird  bewusst und konsequent getroffen. Schließlich geht es um zurückhaltende  Auftritte, um „äußerste Vorsicht“, die jeden Anschein verbietet, sich  inhaltlich oder programmatisch einmischen zu wollen, um „absolute  kreative Freiheit“. Girst betont: „Wir sind Förderer und Partner, keine  Sponsoren. Wir sind nicht die verlängerte Werkbank des Marketings.“ Und:  „Die Subtilität des Auftritts zeugt von der Souveränität des fördernden  Unternehmens.“
Gleichwohl gibt es punktuell die einfühlsam koordinierte Zusammenarbeit  mit dem Marketing. Und gleichwohl hat der international engagierte  Kulturmanager nichts dagegen, wenn die Medien heftig – auch kontrovers –  über Projekte aus seinem Bereich berichten. Jüngstes Beispiel sind die  Auseinandersetzungen um den Berliner Standort des BMW Guggenheim Labs;  natürlich schmeichelt es, wenn etwa die „Süddeutsche Zeitung“ den  Markennamen durch ihre Feuilletonseiten fahren lässt. Die PR-Kollegen  freut es allemal.  
Einzelkünstler fördert die BMW Group nicht. So kann sich Girst gelassen  gegen die Flut von Anfragen wehren, die täglich auf seinem Schreibtisch  landen. Der Name seines Unternehmens öffnet weltweit Türen ­- auch zu  den schier unbezahlbaren Prominenten der Szene, die sich im Tausch gegen  einen selbst konfigurierten Lieblings-BMW gerne hinreißen lassen, ein  Modell der Serie „BMW Art Cars“ zu gestalten. Den 17. Wagen dieser  aufsehenerregenden Reihe gestaltete 2010 Jeff Koons.
Der Kunsthistoriker Girst hat einen überaus interessanten Job, der ihn  weltweit mit außergewöhnlichen Menschen und spannenden Projekten  zusammenbringt. Und er kann höchst unterhaltsam über die  Themenschwerpunkte moderne und zeitgenössische Kunst, Jazz und  klassische Musik, Architektur und Design berichten. Ein Hauch der großen  weiten Kunstwelt wehte durch den Bielefelder Kunstverein. Die  mitgebrachten YouTube-Clips demonstrierten gleichzeitig, dass  kulturelles Engagement heute ohne Visibilität und weltweite Verbreitung  nicht mehr funktioniert. Schließlich will auch ein Premiumanbieter  nachweisen können, dass das, was man reinsteckt, am Ende des Tages  Erfolge auf der Nachhaltigkeitsskala zeigt.   
www.bielefelder-kunstverein.de
www.bmwgroup.com]]></content:encoded>
			<category>MC Bielefeld OWL</category>
			
			<author>mc@artgerecht.de</author>
			<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 13:53:24 +0200</pubDate>
			
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