<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>marketingverband.de: Aktuelle Berichte</title>
		<link>http://www.marketingverband.de/</link>
		<description>Marketing-News und Berichte aus den Clubs vom Deutschen Marketing-Verband (www.marketingverband.de)</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>marketingverband.de: Aktuelle Berichte</title>
			<url>http://www.marketingverband.de/EXT:tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.marketingverband.de/</link>
			<width></width>
			<height></height>
			<description>Marketing-News und Berichte aus den Clubs vom Deutschen Marketing-Verband (www.marketingverband.de)</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Sat, 24 Jul 2010 17:36:13 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Schwarzer Zwerg mit Goldener Nase</title>
			<link>http://www.marketingverband.de/aktuelle-news/club-berichte/einzelansicht/article//schwarzer-zwerg-mit-goldener-nase/?cHash=a204d58f70</link>
			<description>Im Ulmer Haus der Wirtschaft fand eine Veranstaltungs-Trilogie zum Thema Design/Plagiate statt....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gemeint damit ist der „Plagiarius“, gestiftet vom Designer Rido Busse im Jahr 1977 als Negativ-Auszeichnung für Produkt-Piraterie. Was aber hat diese „Trophäe“ mit Ulm zu tun? 
In der Bauhaus-Tradition gründeten Inge Scholl, die Schwester von Sophie Scholl sowie der Gestalter Otl Aicher in Ulm eine Gestaltungs-Hochschule, gebaut vom Schweizer Architekten Max Bill, die bis zu ihrem Ende im Jahr 1968 das deutsche Design entscheidend geprägt hat. Noch heute gibt es in der Region eine hohe Dichte an Design-Schmieden, wie z. B. Busse-Design und Werbe-Agenturen. Und so präsentierten IHK und Marketing-Club Ulm/Neu-Ulm in einer eindrucksvollen Ausstellung jede Menge „prämierte“ Plagiate, Kopien und Fälschungen und hängten eine gut besuchte Veranstaltungsreihe an das spannende Thema. 
Bei der Auftaktveranstaltung im Ulmer Haus der Wirtschaft betonte Clubpräsident Wolfgang Röhr den immensen Schaden für die deutsche Wirtschaft durch Plagiate, der bei über 25 Milliarden&nbsp;Euro liegt. Bernd Radtke, Geschäftsführer der IHK und Veranstaltungs-Organisator wies zurecht auf die hohe Bedeutung von „Marken“ hin, die oft über Jahre und Jahrzehnte mühsam aufgebaut werden. Produktpiraterie sei eben kein Kavaliersdelikt und müsse konsequent verfolgt werden. Wie dies möglich ist, das zeigte an einem weiteren Abend der Geschäftsführende Vorstand des Ulm/Neu-Ulmer Clubs Armin Weidt, der als Anwalt und Spezialist für Markenrecht den Alltag kennt. Es lohne sich für die Markenbesitzer, Bescheid zu wissen und im Bedarfsfall z. B. den Zoll aktiv werden zu lassen, der dann Waren sofort aus dem Verkehr zieht.&nbsp;Außerdem gehe es nicht nur um den wirtschaftlichen Schaden, sondern auch um den Imageschaden, wenn solch ein Plagiat beispielsweise nicht funktioniert. Genau das hatte Rido Busse seinerzeit auf die Palme und dann auf die Idee des Plagiarius gebracht. Die Kopie einer Wandwaage der Firma Soehnle funktionierte schlicht und einfach nicht und schadete dem Original damit doppelt! Launig führte Prof. Rido Busse, einer der Grandseigneurs des deutschen Designs, durch die jüngere Geschichte seines Sprösslings „Plagiarius“. Da nütze es auch nichts, wenn es die Chinesen als Ehre betrachten, einem großem Meister nachzueifern, sprich, ihn zu kopieren. Übrigens gebe es solche Piraten auch bei uns! 
Die Marken-Werbung wurde von zwei kompetenten Agenturchefs beleuchtet. Unterhaltend und video-gespickt gab Frank Dopheide von der Düsseldorfer Agentur Grey International einen Überblick über Marken. Er fokussierte seine Betrachtungen auch auf die Kultmarke Apple und deren Ziel, den Kunden zum Teil der Marke zu machen. &nbsp;Ronald Focken von Serviceplan, einer der wenigen inhabergeführten Top-Agenturen, hatte interessante Zahlen zum Werbemarkt mitgebracht. Er wies darauf hin, daß gerade im „Tief“ durch Werbe-Spendings Marktanteile erobert werden könnten, die sich dann im „Hoch“ in Ruhe verteidigen lassen.&nbsp; Der Blick fiel auch auf das brandneue I-Pad, dem Focken eine große Zukunft voraussagte. „…wenn meine 6-jährige Tochter damit nach einer Stunde umgehen kann, dann lassen sich mit dieser Technik noch ganz andere Zielgruppen erreichen!“ Und somit dürften die Plagiatoren in den Startlöchern stehen. 
Aber wer weiß, vielleicht schlägt das Pendel auch einmal in die andere Richtung aus. Zugunsten jener, die zwar nicht ganz so schick aber dafür&nbsp;weniger die Hand aufhalten, wenn fremde Infos über den Screen laufen. So gesehen, sind einige Methoden gar nicht so weit voneinander entfernt: Kopierer, Piraten, Wegelagerer…? Die Übergänge können durchaus fließend sein. Da war es hilfreich, daß Christine Lacroix, die Geschäftsführerin von Plagiarius e. V. die Ziele des Vereins ausführlich präsentierte und systematisch aufzeigte, wie die Branche der Kopierer und Fälscher funktionieren.
]]></content:encoded>
			<category>MC Ulm/Neu-Ulm </category>
			
			<author>protel.film@t-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 17:36:13 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Persönlichkeit und Effizienz</title>
			<link>http://www.marketingverband.de/aktuelle-news/club-berichte/einzelansicht/article//persoenlichkeit-und-effizienz/?cHash=488a997d99</link>
			<description> Ein auf den ersten Blick ungewöhnlicher Referent lockte im Juni zahlreiche Mitglieder zum...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <span style="FONT-SIZE: 12pt">Ein auf den ersten Blick ungewöhnlicher Referent lockte im Juni zahlreiche Mitglieder zum Clubabend in den Marketingclub. Herbert Fandel, Konzertpianist und ehemaliger FIFA-Schiedsrichter, sprach passend zur Fußballweltmeisterschaft über die Analogien zwischen Sport, Musik und Unternehmen. Der faszinierende Referent hob vor allem hervor, dass Musik und Sport ein hohes Maß an Konzentration erfordern. Denn es müssen permanent extreme Stress- und Entscheidungssituationen bewältigt werden. Die Persönlichkeit spielt dabei eine große Rolle, etwa beim Schiedsrichter, der im emotionalen Umfeld des&nbsp;Sports bestehen muss.&nbsp;Entscheidungen müssen im Sekundentakt gefällt werden und sie können spielentscheidend sein mit manchmal millionenschweren Konsequenzen. Nicht anders ist es beim Konzertmusiker, der zwischen Dirigent und Orchester steht und dabei seine ganz persönliche Interpretation eines Musikstückes durchsetzen will. Gleichzeitig Integration und Dominanz sind dabei unabdingbar. Das Resultat: Nur wer für sich einen gezielten, effizienten Weg zur besten Entscheidung und eine souveräne sichere Persönlichkeit entwickelt hat, kann bestehen. Erst die Persönlichkeit schafft Akzeptanz, schafft Erfolg. Wer könnte diese Erfahrung besser vermitteln als der Referent des Abends: Fandel ist im Hauptberuf Pianist und leitet die Kreismusikschule Bitburg-Prüm. Er gewann 1988 den Mendelssohn-Wettbewerb in Köln, spielte Rundfunkaufnahmen ein und gab Konzerte im In- und Ausland. Seit 1989 ist er Schiedsrichter im Deutschen Fußballbund und leitete seit 1993 mehr als 50 Spiele in der Zweiten und sei 1996 247 Spiele der Ersten Bundesliga. Seit 1998 ist Fandel auch FIFA-Schiedsrichter. Im Viertelfinale der Europameisterschaft leitete er am 22. Juni 2008 das Spiel zwischen Spanien und Italien in Wien.</span> <span style="FONT-SIZE: 12pt">Die unausgesprochenen Verbindungen zum Marketing ergeben sich wie von selbst. Denn auch dort gelten die gleichen Gesetze wie im Sport oder der Musik. Persönlichkeit und Integration sind die Voraussetzungen zum Erfolg. Das Konzert, das Spiel oder das Unternehmen müssen in stets in Balance gehalten werden, denn erst die Mitspieler oder Mitarbeiter tragen den Solisten.</span>  Der Vortrag stieß auf uneingeschränkte Anerkennung und großes Lob. ]]></content:encoded>
			<category>MC Ortenau/Offenburg </category>
			
			<author>kulturagentur@t-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 19:20:41 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>MC-TOP: Werte und Tugenden im 21. Jahrhundert</title>
			<link>http://www.marketingverband.de/aktuelle-news/club-berichte/einzelansicht/article//mc-top-werte-und-tugenden-im-21-jahrhundert/?cHash=747244ec72</link>
			<description>Einen echten Prinzen erleben und noch dazu einen der führenden Experten auf dem Gebiet der Werte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Schlicht und bescheiden trat er auf, verzichtete bei seinem Vortrag auf jegliche technischen Hilfsmittel. Dank dieses Umstandes und einer exzellenten, fesselnden Rhetorik hingen die Teilnehmer des Abends förmlich an seinen Lippen und stellten im Anschluss fleißig Fragen.<br /><br />Am Ende des Abends blieb die Begeisterung über diesen erstaunlichen Referenten und die Erkenntnis: „Jeder sollte sich selbst eine Verfassung geben!“]]></content:encoded>
			<category>MC Frankfurt </category>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 10:01:05 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Clubabend im Traumgarten</title>
			<link>http://www.marketingverband.de/aktuelle-news/club-berichte/einzelansicht/article//clubabend-im-traumgarten/?cHash=54daf66ba8</link>
			<description>Gärten sind so vielfältig wie das Leben. Wer offenen Auges durch die badische Ortenaulandschaft...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="FONT-SIZE: 12pt">Gärten sind so vielfältig wie das Leben. Wer offenen Auges durch die badische Ortenaulandschaft geht, der findet dies unentwegt bestätigt. Alte Bauerngärten und gestaltete Grünflächen, historische Klostergärten und englische Parkanlagen, Kleingärtneranlage und moderner Nutzgarten – der Formenreichtum der Gärten ist groß. Und er wird seit 1988 engagiert noch erweitert, denn damals gründete Jürgen Schöllmann sein Unternehmen für Garten- und Landschaftsbau.<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>Heute residiert er mit inzwischen über 20 Mitarbeitern in Schutterwald, natürlich im eigens geplanten und realisierten Gartentraum! Es sind Gärten zum Wohlfühlen für Privatleute und öffentliche Institutionen, die hier planerisch entstehen. Schöllmanns Gartenarchitekten sehen ihre Aufgabe als Leidenschaft. Sie erspüren, so Jürgen Schöllmann in seinem Einführungsvortrag, zusammen mit den Kunden, was genau der Garten werden soll: <span style="mso-bidi-font-weight: bold">täglicher Urlaub in einer grünen Oase? zweites Wohnzimmer im Grünen? persönlicher Wellness-Bereich? </span>Einige Referenzbeispiele verdeutlichten den 100 Gästen die Qualität und Vielfalt der Angebotspalette. Keine modischen Eintagsfliegen sind darunter, sondern ästhetische Betrachtungen mit einem Anspruch, der über viele Jahre Freude am Garten verspricht. </span> <span style="FONT-FAMILY: &quot;Times New Roman&quot;, &quot;serif&quot;; FONT-SIZE: 12pt">Jürgen Schöllmann informierte die Clubmitglieder kenntnisreich über aktuelle Tendenzen, etwa über den steigenden Trend zum Schwimmteich, über euro-asiatische Kompositionen oder auch über den Sitzplatz im „badischen Stil“. Erforderlich in der Gartengestaltung sind natürlich umfassende Pflanzenkenntnisse, die eine Entwicklung des Gartens in den nächsten Jahren kalkulierbar machen. Interessant und äußerst willkommen wäre hier sicher ein Computerprogramm, das einen Garten virtuell altern lassen kann, damit sich der Kunde unmittelbar vom Zustand seines Traumgartens in etwa 20 Jahren anschaulich ein Bild machen kann. Über Ökotropia, die saubere Stadt der Zukunft, unterrichtete Schöllmann abschließend, über grüne Oasen, die Schallschutz und Luftreinheit garantieren. Und er sprach über die Gartenlust, den neuen Urlaubstrend, der Naturfreunde historische wie moderne Gartenanlagen besuchen läßt. Zum Marketingkonzept seines Unternehmens befragt, <span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;</span>meinte Schöllmann lapidar: Wir arbeiten mit Empfehlungsmarketing. Eine Empfehlung war es auf jeden Fall, was das Unternehmen Schöllmann dem Marketingclub zu bieten hatte. Selbst das großzügige<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>Catering trug den Namen Schöllmann: der Bruder des Gärtners ist ein weithin bekannter Gastronom in Offenburg. </span>]]></content:encoded>
			<category>MC Ortenau/Offenburg </category>
			
			<author>kulturagentur@t-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 15:10:13 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sicher entscheiden, Verantwortung übernehmen</title>
			<link>http://www.marketingverband.de/aktuelle-news/club-berichte/einzelansicht/article//sicher-entscheiden-verantwortung-uebernehmen/?cHash=5b0387f71f</link>
			<description>Das war das Thema eines Events der Marketing-Clubs aus dem Südwesten. Eingeladen wurde während der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<font color="#000000"><span style="FONT-FAMILY: Klavika-Light; COLOR: #58595b"><font color="#000000">Das war das Thema eines Events der Marketing-Clubs aus dem Südwesten. Eingeladen</font></span> </font><span style="FONT-FAMILY: Klavika-Light; COLOR: #58595b"><font color="#000000">wurde während der FIFA WM in das Rhein-Neckar-Stadion, der Heimatstätte von TSG 1899 Hoffenheim.</font> </span><span style="FONT-FAMILY: NexusSansPro-Regular; COLOR: black; FONT-SIZE: 9.5pt">Jochen A. Rotthaus, Geschäftsführer und Adham Srouji, Marketing-Leiter des Fußball-Bundesligisten und beide Mitglieder des MC Rhein-Neckar, boten den Anwesenden eine exklusive Stadionführung und einen interessanten Vortrag über die Entstehungsgeschichte. Nach überleitenden Worten von Michael Lampe, Club-Präsident des MC Karlsruhe referierte Weltschiedsrichter und Schiedsrichter-Legende Dr. Markus Merk über Gemeinsamkeiten auf dem Platz, im Unternehmen und im täglichen Leben. Deutschland hat jeden Samstag grob geschätzte 80 Millionen Schiedsrichter – doch wie geht es dem Mann, der offizieller Schiri auf dem Platz ist? Wie trifft ein Schiedsrichter seine Entscheidungen, an denen Abstieg und Aufstieg, Weiterkommen oder Ausscheiden hängen? Selbstbewusst hatte Markus Merk seinen Vortrag mit „Sicher entscheiden“ überschrieben – und spielte auch selbstbewusst einige Doppelpässe mit dem interessiert lauschenden Publikum.</span> <span style="FONT-FAMILY: NexusSansPro-Regular; COLOR: black; FONT-SIZE: 9.5pt">Fest steht: Sichere Entscheidungen zu treffen, ob auf dem Fußballplatz oder im Unternehmen, setzt voraus, dass man ein paar Eigenschaften mitbringt oder sich antrainiert hat. Begeisterung, Identifikation, Mut, Verantwortung und Willen – das sind die Essentials für Schiedsrichter, Verkäufer und Unternehmer. Spannungsfelder vermeiden und lösen ist eine weitere wichtige Eigenschaft. Und das nicht nur auf dem Fußballplatz. Damit aber möglichst viele Entscheidungen richtig fallen, braucht man einen breiten Kanon an Fähigkeiten, Übung und Fingerspitzengefühl im Umgang mit seinen Mitmenschen. Als heißen Tipp für die Anwesenden empfahl Merk, sein Umfeld gut zu beobachten: „Wenn Sie Ihr Umfeld konsequent beobachten, lernen Sie auch, wie Sie Entscheidungen treffen – auch wenn zu entscheiden ist, welcher Spieler aus einer ganzen Traube als letzter den Ball berührt hat.“ Und solche Fähigkeiten muss man sich möglichst aktiv aneignen – so lernte auch Merk, wie man mit einem um Freistöße bettelnden David Beckham umgeht oder wie man sich Luis Figo vom Leib hält. Dabei geht es auch um die Einhaltung von Regeln: „Das ist eigentlich einfach: Regeln anwenden“, berichtete Merk aus eigener Erfahrung. Denn: „Regeln sind zum Anwenden da.“</span>]]></content:encoded>
			<category>MC Rhein-Neckar </category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 08:55:33 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kultureller Leuchtturm</title>
			<link>http://www.marketingverband.de/aktuelle-news/club-berichte/einzelansicht/article//kultureller-leuchtturm/?cHash=8a727089a2</link>
			<description>Marketing meets Marketing / Der Marketing-Club OWL Bielefeld traf sich zu einem Informationsabend...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>(Bielefeld/Gütersloh 09. Juli 2010). Im überaus beeindruckenden Foyer des neuen Theaters Gütersloh trafen sich am 9. Juli 2010 die Mitglieder des Marketing-Clubs OWL Bielefeld zum sommerlichen Gedankenaustausch. Der Abend endete hoch über den Dächern von Gütersloh in der „Skylobby“, die einen überwältigenden Blick über die Stadt bietet.</strong><br /><br />Zuvor erläuterte Kulturdezernent Andreas Kimpel, Mitglied im Beirat des Marketing-Clubs, die Besonderheiten des Neubaus. Die vertikale Schichtung der einzelnen Funktionsbereiche des Theaters ist beispiellos in Deutschland. Auf kleinstmöglicher Grundfläche erschließen sich unterschiedlichste Nutzungs- und Erlebnisräume. Sensationell die sich nach oben öffnende Wendeltreppe, außergewöhnlich der konsequente Einsatz der Farbe weiß.<br /><br />Rund 20 Millionen Euro hat das Bauwerk, das jahrelang in der Stadt Gütersloh heiß umstritten war, gekostet. Im Zuge der problematischen Haushaltslage der Stadt muss die Theaterleitung entgegen der ursprünglichen Planung mit drastischen Restriktionen umgehen – eine harte Aufgabe für Andreas Kimpel und sein Team. Die Theaterleute suchen die konsequente Kooperation mit der Wirtschaft und wollen durch eine programmatische Zusammenarbeit – etwa mit dem Theater Bielefeld – die Kosten im Griff behalten. Dahinter steht auch ein ausgefeiltes Marketingkonzept mit vielen Ideen, die erst in den kommenden Jahren ihre Wirkung entfalten können. <br /><br />Die Gäste des Abends waren sich einig: Hier ist ein phantastischer Bau entstanden, der das Potenzial hat, ein kultureller Leuchtturm in Ostwestfalen-Lippe zu sein. Ein Besuch des Hauses, in dem in der Spielzeit 2010/11 ein aufmerksamkeitsstarkes Programm angeboten wird, lohnt sich auf jeden Fall! <br /><br /><a target="_blank" href="http://www.theater-gt.de">www.theater-gt.de</a><br /><br />Text: ssd Kommunikation, Bielefeld<br />Fotos: Marvin Kramer, Gütersloh ]]></content:encoded>
			<category>MC OWL Bielefeld </category>
			
			<author>mc@artgerecht.de</author>
			<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 14:15:44 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Innovative Produkte und ausgefallene Vermarktungsideen</title>
			<link>http://www.marketingverband.de/aktuelle-news/club-berichte/einzelansicht/article//innovative-produkte-und-ausgefallene-vermarktungsideen/?cHash=6989942884</link>
			<description>Kronach/Stockheim. Die Gedankenspiele waren schon sehr weit gediehen. „Wir standen davor, unseren...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Kronach/Stockheim. Die Gedankenspiele waren schon sehr weit gediehen. „Wir standen davor, unseren Betrieb nach Baiersdorf bei Erlangen zu verlegen“, erläuterte Herbert Baumann, Geschäftsführer von Baumann Wintergarten in Stockheim bei Kronach. Doch umso konkreter das Vorhaben wurde, desto stärker wuchs auch die Gewissheit, dass der angestammte Sitz auch viele Vorteile hat. Also drehte der Geschäftsführer die Pläne um. Seitdem steht ein innovatives Produkt- und Vermarktungskonzept im Vordergrund, um potenzielle Kunden nach Kronach zu locken.<br /><br />Auf der neu geschaffenen Wintergarten-Insel, Aushängeschild des neuen Produkt- und Vermarktungskonzeptes, empfingen Herbert Baumann und die Marketing- und Kommunikationsverantwortliche Britta Rürup jetzt Mitglieder des Marketing-Clubs Oberfranken (MCO) zu einem Clubabend, um das innovative Konzept vorzustellen und zu diskutieren.<br />Diese Insel, die aus acht individuell gestalteten Wintergärten besteht, verkörpert den Anspruch, den Baumann Wintergarten mit dem neuen Produkt- und Vermarktungskonzept verfolgt. „Wir wollten unseren Slogan „Urlaub das ganze Jahr“ greifbar machen und den möglichen Kunden die Wintergärten so präsentieren, wie sie ihn auch Zuhause erleben würden – von innen“, verdeutlichte Baumann. Dass die auf der Wintergarten-Insel umgesetzten Ideen weit mehr sind als Abbilder von „normalen“ Wintergärten, versteht sich bei Baumann Wintergarten von selbst. „Unsere Anregungen sollen auch ein bisschen provozieren und sowohl die technische als auch die gestalte-rische Vielfalt im Wintergartenbau zeigen.“ Und damit auch das Know-how, das das Unternehmen im Vergleich zu Schreinereien und Zimmererbetrieben, die alle auch Wintergärten in ihrem Leistungsprofil haben.<br />Die Wintergarten-Insel wurde im Frühjahr des vergangenen Jahres eröffnet und hat seitdem für viel Aufsehen gesorgt. „Es hat sich dadurch ganz klar ein Kompetenz-Vorsprung entwickelt, wir sind auch nicht mehr darauf angewiesen, Referenzobjekte zu benennen“, benennt Herbert Baumann ein Ergebnis. Schöner Nebeneffekt: Für die Wintergarten-Insel wurde Baumann Wintergarten 2009 erneut mit dem Designpreis des oberfränkischen Handwerks ausgezeichnet. &nbsp;<br />Doch nicht nur bei den Kunden und Interessenten stößt die Insel auf viel Nachfrage, sie ist auch zentraler Punkt der Vermarktung und Kommunikation bei Baumann Wintergarten geworden. Britta Rürup: „Unsere Kommunikation und das Marketing sind konsequent auf die Wintergarten-Insel ausgerichtet.“ Die Fotomotive des&nbsp; „Orangerie“ genannten Wintergartens ist der optische Aufhänger für alle Kampagnen und wird häufig unentgeltlich abgedruckt. Zudem veranstaltet Baumann Wintergarten auf seiner Insel regelmäßig Wintergarten-Tage oder -Wochenenden, lädt Kunden und Interessenten zum Insel-Cooking ein, nutzt die Räumlichkeiten für Seminare und Besuche von zum Beispiel Wirtschaftsverbänden oder Clubs, kooperiert in der Kommunikation mit Partnern wie etwa dem Glashersteller oder dem Lichtdesigner. „Wir versuchen durch die Vernetzung aller Maßnahmen unser kleines Budget intelligent einzusetzen und maximale Wirkung zu erzielen.“<br /><br />Kunden werden intensiv begleitet<br /><br />In der Kommunikation nach außen spielen bei Baumann Wintergarten aber nicht nur das Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit eine Rolle, vielmehr sollen die Mitarbeiter und Kunden zu Verkäufern gemacht werden. Damit die Kunden den guten Leumund weitersagen, so Geschäftsführer Baumann, müssten vor allem die Mitarbeiter sehr vorsichtig zu Werke gehen. „Entsprechend legen wir gerade bei den Monteuren großen Wert darauf, dass sie sich beim Kunden gut und einfühlsam verhalten.“ Gelinge dies, sei der Weg zu einem zufriedenen Kunden geebnet. Zufriedene Kunden wiederum sorgen für neue Kunden. Die dann auch gerne den weiteren und unbekannten Weg nach Stockheim bei Kronach auf sich nehmen.]]></content:encoded>
			<category>MC Oberfranken </category>
			
			<author>dietmar.riess@mc-oberfranken.de</author>
			<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 11:18:23 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>8. Oberfränkischer Marketing- und Kommunikationstag</title>
			<link>http://www.marketingverband.de/aktuelle-news/club-berichte/einzelansicht/article//8-oberfraenkischer-marketing-und-kommunikationstag/?cHash=64b8d69dfd</link>
			<description>Marken bieten Sicherheit und OrientierungRund 250 Teilnehmer am 8. Oberfränkischen Marketing- und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Marken bieten Sicherheit und Orientierung<br /><br />Rund 250 Teilnehmer am 8. Oberfränkischen Marketing- und Kommunikationstag lernten viel über die Bedeutung einer Marke – Dachmarke Oberfranken gewinnt immer mehr Befürworter<br /><br />Kulmbach/Bayreuth: 9. Juli 2010: Am Ende stand ehrlicher Applaus: Mit einem engagierten und herzerfrischend offenen Vortrag warb Prof. Uli Mayer-Johanssen als letzte Referentin des 8. Oberfränkischen Marketing- und Kommunikationstages, der am Donnerstag Abend in der Kulmbacher Dr.-Stammberger-Halle stattfand, um eine faire und sachliche Betrachtung des Dachmarkenprozesses für Oberfranken. Dabei war die Botschaft der Chefin der Berliner Agentur MetaDesign und der anderen Referenten des Abends mehr als klar: Um eine Marke zu etablieren, bedarf es großer und vor allem gemeinsamer Anstrengungen aller Beteiligten. Und: Was nach außen transportiert werden soll, muss im Inneren gelebt werden.<br /><br />Das Thema Marke, Markenbildung und Markenbindung war der rote Faden, der sich durch den Marketing- und Kommunikationstags zog, den der Marketing-Club Oberfranken (MCO) ausrichtete. Ein Thema und Referenten, die passten, wie die Präsidentin des MCO, Dr. Helga Metzel, bei ihrer Begrüßung deutlich machte. „Ich freue mich sehr, dass Sie alle so zahlreich aus ganz Oberfranken und zum Teil aus ganz Deutschland zur 8. Auflage dieser Veranstaltung nach Kulmbach angereist sind.“ Warum das Thema Marke so wichtig ist, ging aus allen Vorträgen hervor: Marken geben den Menschen emotionalen Halt und Orientierung, sie stehen für Werte, sie verbinden.<br />Doch bis eine Marke etabliert ist, die im Bruchteil einer Sekunde eine klare und natürlich positive Assoziation weckt, ist viel Arbeit vonnöten. Wie diese Anstrengungen erfolgreich sein können, skizzierte Sabine Menzel, die bei Henkel Corporate Director Market Research Cosmetics ist und in dieser Funktion beigetragen hat, dass die Henkel-Marke Schwarzkopf Träger des Deutschen Marketingpreises 2009 wurde. Schlüssel des Erfolgs sind eine strikte Ausrichtung auf Innovationen – Schwarzkopf machte 2009 40 Prozent des Umsatzes mit neuen Produkten – und eine konsequente Dachmarken-Positionierung. Sabine Menzel: „Jedes Produkt, das irgendwo auf der Welt auf den Markt gebracht wird, trägt unser Schwarzkopf-Logo und direkt darunter den Produktnamen. In jedem TV-Spot wird rechts oben das Logo eingeblendet, in der Mitte des Spots erscheint der schwarze Kopf und im Abspann unser Slogan.“ Darüber hinaus sei es extrem wichtig, eine Marke nicht zu verwässern. „Schwarzkopf wird in Bezug auf Haare vieles zugetraut, hat aber keinerlei Kompetenzen, was den restlichen Körper angeht.“ Sowohl den Innovationen als auch der konsequenten Marken-Positionierung liege der gleiche Faktor zugrunde: „Wir müssen die Bedürfnisse, Wünsche und Hoffnungen unserer Kunden sehr genau kennen. Denn diese verkaufen wir.“<br />Hier setzte Gabriele Eick mit ihrem Impulsreferat „Wir lieben Marken“ an. Viele Entscheider in Unternehmen seien sich der Faszination einer Marke kaum bewusst und wüssten zudem nicht, welcher Faktor für eine Marke entscheidend sei: „Es sind die Emotionen“, sagte Gabriele Eick, die als Geschäftsführerin von Executive Communications (Frankfurt) Top-Unternehmen in der Kommunikation berät und Vizepräsidentin des Deutschen Marketing-Verbandes ist. „Marken geben uns Sicherheit, eine Orientierung, vermitteln uns positive Gefühle. Manche gar leiten uns durch unser ganzes Leben.“ Zwar sei die Entscheidung für eine Marke oder ein Produkt immer sehr individuell, trotzdem entstünden große Fan-Gemeinden. „Marken-Anhänger sind eine Mischung aus Süchtigen und Gläubigen. Warum sonst würden erwachsene Menschen eine Nacht vor einem Apple-Store verbringen, um das neue iPad oder iPhone zu ergattern?“ Damit diese Bindung lange hält, müssten aber alle Versuche, an der Marke zu kratzen konsequent abgeschmettert werden. „Eine Marke darf nicht verwässert werden, es geht um Kontinuität und Glaubwürdigkeit und Versprechen“, nahm Eick die Marketeers beim Oberfränkischen Marketing- und Kommunikationstag in die Pflicht. Weshalb manche Marken gar zu Love-Marken würden, konnte und wollte Eick den 250 Teilnehmern nicht komplett erklären. „Bei Love-Marken geht es um Sinnlichkeit, Intimität und Geheimnisse, das wissen wir“, erklärte Eick. „Das Geheimnis aber lässt sich rational nun mal nicht erklären.“<br />Ob die „Dachmarke Oberfranken“ einmal zu einer Love-Marke werden wird, wird sich in den kommenden fünf bis zehn Jahren entscheiden. „Dieser Prozess braucht Zeit“, verdeutlichte Professor Uli Mayer-Johanssen von der Agentur MetaDesign aus Berlin, die den Dachmarkenprozess für Oberfranken umsetzt. Und: Er muss gewollt und gelebt werden. In ihrem Vortrag zum Dachmarkenprozess, der von dem Verein Oberfranken Offensiv–Forum Zukunft Oberfranken unter dem Vorsitz der bayerischen Staatssekretärin im Weltministerium, Melanie Huml, initiiert wurde, ging sie konsequent auf die Kritik ein, die die erste Präsentation des Logos ausgelöst hat. „Bei einem Logo geht es nicht um Geschmack, es muss seine Aufgabe erfüllen.“ Aufgabe sei es, in 0,03 Sekunden eine Botschaft zu transportieren: Oberfranken ist eine geschlossene Einheit, die auf ihre Besonderheiten stolz ist, Oberfranken ist markant. Mayer-Johanssen machte schnell klar, dass ein Logo viel bedeutet, aber nicht alles kann. „Das Logo braucht Hilfe und muss erst gelernt werden.“ Dabei müssten eigene Interessen und Kirchturmdenken hinten angestellt werden. „Die Dachmarke Oberfranken muss jetzt erst nach innen wirken, ehe sie nach außen transportiert wird.“ Denn eine Marke sei ein Versprechen, das auch gehalten werden müsse.<br />Der innere Integrationsprozess hat bereits begonnen, verdeutlichte Melanie Huml. Nach der ersten Aufregung um das Oberfranken-Logo wandele sich das Bild in der Öffentlichkeit. „Bei uns melden sich immer mehr Kommunen, Initiativen&nbsp; und Verbände und fragen nach, wie sie die Dachmarke in ihren Auftritt integrieren können.“ Dennoch sei allen Beteiligten klar, dass die eigentliche Arbeit erst beginne. Der Internet-Auftritt und die Publikationen von Oberfranken Offensiv würden umgestellt und gleichzeitig Workshops initiiert, um die Krite-rien der Dachmarke und ihre Präsentation nach außen zu transportieren, um eine innere Einheit herzustellen. Melanie Huml: „Wir haben noch einen langen Weg vor uns, die Richtung aber stimmt.“<br /><br />Neue Kommunikationswege<br />&nbsp;<br />Beinahe ein „Exot“ unter den Rednern des Marketing- und Kommunikationstages war Alexander Wunschel. Nicht nur, dass er als einziger Mann neben Moderator Uwe Ritzer am Mikrofon war. Auch mit seinem Thema „Social Media 2010 – Where ist the beef?“ sprengte er – vermeintlich – den Rahmen des auf Marken ausgerichteten Tages. Doch Wunschel zeigte mit seinem Referat neue Wege auf, Marken zu kommunizieren. Als ausgewiesener Experte für Media 2.0 wies er auf die vielfältigen virtuellen Möglichkeiten in der Kommunikation, aber auch auf dessen Gefahren hin. „Sie müssen ein Gefühl dafür entwickeln, wie man mit den Menschen im Web umgeht.“ Onliner seien keine Idioten, sondern sehr kompetent und wehrhaft. „Fehler werden schnell und hart bestraft.“ Daher sei es unabhängig von der Plattform, die ein Unternehmen wähle, extrem wichtig, gut und gewissenhaft zu kommunizieren. Wunschel stellte den Zuhörern die gängigsten Plattformen und Netzwerke vor und warf auch einen Blick in die nahe Zukunft. „Geo-Codierte Angebote werden stark zunehmen, außerdem die Interaktivität zwischen Verbraucher und Unternehmen.“ Doch egal, was man im Netz als Unternehmen auch tut. „Ihr Ohr muss gut drin sein. Passen Sie gut auf.“]]></content:encoded>
			<category>MC Oberfranken </category>
			
			<author>dietmar.riess@mc-oberfranken.de</author>
			<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 12:25:23 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Marketing mit Kopf und Herz</title>
			<link>http://www.marketingverband.de/aktuelle-news/club-berichte/einzelansicht/article//marketing-mit-kopf-und-herz/?cHash=009db71534</link>
			<description>Unterm Herrmann braut sich was zusammen - unter diesem Titel fand sich der Marketing Club OWL...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>(Bielefeld/Detmold, 05. Juli 2010). Bereits in fünfter Generation ist die Privat-Brauerei Strate in Detmold in Familienbesitz. Heute stehen drei Frauen dafür ein, dass sich das Traditionsunternehmen in einem hart umkämpften Markt behauptet. Ihr Erfolgsgeheimnis: Die Nähe zu Kunden und Region sowie ein Verkaufsradius von „150 Kilometern um die Braupfanne“. Bei „Marketing vor Ort“ erlebten Mitglieder und Gäste des Marketing-Clubs OWL Bielefeld, aus welch gutem Grund der „Bier Report“ der Wochenzeitung „Die Welt“ die lippische Privat-Brauerei einst als „schönste und fröhlichste Brauerei Deutschlands“ bezeichnet hat.</strong> <br /><br />Seit dem Tod ihres Vaters Friedrich vor 16 Jah­ren führen die Töchter Friederike und Simone die Privatbrauerei Strate gemeinsam mit ihrer Mutter Renate weiter. Die Kompetenzen der drei sind klar umrissen und dem geschuldet „was jede am besten kann“: Friederike Strate ist zuständig für Marketing, Verkauf und den Geschmack der Biere. Schwester Simone kümmert sich um Finanzen, Einkauf, Immobilien und Investitionen. Mutter Renate ist Impulsgeberin, Strategin und Hüterin der Gartenzimmer – repräsentative Parkanlagen umschließen das mächtige Backstein-Herrenhaus von 1863, in dem die Privat-Brauerei Strate residiert.<br /><br />„Unter der Lippischen Rose liegt der Lagerkeller“, deutet die Senior-Chefin auf ein gelb-rot blühendes Beet. Weil Strate „keine Bierfabrik werden“, sondern „die kleine, feine Privat-Brauerei bleiben“ möchte, wurde der neogotische Bau in den letzten Jahren zweigeschossig unterkellert. Die Wohnräume und der Betrieb liegen Tür an Tür. Hier hat Friederike Strate mit 15 Jahren als einziges Mädchen eine Lehre als „Brauer und Mälzer“ begonnen. Mit 19 war sie Deutschlands jüngste Braumeisterin – während der Führung schläft ihre kleine Tochter im Obergeschoss.<br /><br />Bis 1995 wurde an der Palaisstraße ausschließlich Detmolder Pilsener produziert. Unter den Strate-Schwestern umfasst das Portfolio heute elf Biersorten vom Landbier und Weizen bis zum Cola-Bier-Mix „Moon“ und dem heiß zu trinkenden „Glühbier“ – bestehend aus Pils, Sauerkirschfruchtsaft, Zimt, Nelken und Vitamin C. „Alkoholfrei“ kreierte Frederike Strate „unter dem Leidensdruck der eigenen Schwangerschaft“. Mit dem Start des Ausstellungsdreiklangs „Imperium – Konflikt – Mythos, 2000 Jahre Varus-Schlacht“ kam im Mai 2009 „Thusnelda“ dazu. Die Ehefrau von Arminius gab ihren Namen für ein kühles, rotblondes Bier, dem der bekannte Karikaturist Harald Klavinius ein freches Etikett auf die Flasche malte. <br /><br />Erhältlich ist „Detmolder“ weniger in der Gastronomie, denn in über 1.000 Getränkemärkten im Umkreis von 120 Kilometern. „Hier ist uns der Bekanntheits­grad unserer Familie und unserer Produkte sicher“, sagt Simone Strate. „Jeder Kilometer, der darüber hinaus geht, ist rausgeschmis­senes Geld.“ In der Konsequenz kann das Unternehmen auf teure TV- oder Großflächenwerbung verzichten. „Wir vergrößern unseren Kundenkreis aus­schließlich über persönliche Beziehungen.“ Selbstredend wird jeder einzelne Brauereibesucher per Handschlag begrüßt.<br /><br />Laut „Bier Report“ gehört Strate heute zu den 32 größten unabhängigen Brauereien in Familienbesitz und ist der zweitgrößte „Bügelverschlussabfüller“. Seit die „Unternehmerinnen des Jahres 2009“ die Richtung vorgeben, hat sich der Bierausstoß verfünfzehnfacht. 40 Millionen Bügelverschlussflaschen verlassen jährlich die Brauerei. „Bei 40 Millionen Detmolder-Etiketten pro Jahr haben wir eine Verpflichtung für diese Stadt“, sagt Friederike Strate. Die Familie hat sich als großer Sport-, Kultur- und Sozial-Sponsor einen Namen gemacht: 800 Vereine können auf die Brauerei zählen.<br /><br />Vor zwei Jahren stellte der Betrieb fast vollständig auf lokale Zulieferer um. Früher schenkte man Großkunden zu Weihnachten Nürnberger-Lebkuchen. Heute freuen sie sich über eine „Lippische Schnucker-Rose“, einem Glühbierstollen aus heimischen Zutaten, gebacken in Lemgo. Der Biersenf kommt aus Hövelhof, den Biertreber genießt das Vieh auf rund 40&nbsp; Bauernhöfen der Region. Sogar die Braugerste wurde versuchsweise in Lippe angebaut.<br /><br />Ein zentrales Prinzip des Vaters respektieren die Töchter bis heute: „Was der Betrieb erwirtschaftet, muss wieder in den Betrieb gesteckt werden.“ Nie habe die Familie einen Kredit aufgenommen: „Wir müssen uns für nichts rechtfertigen.“ Viel werde in die Qualifikation der 33 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investiert und manchmal gebe auch „das Leben“ vor, was die richtige Geldanlage sei: „Nach 30 Jahren hatten wir Gelegenheit das Hotel Detmolder Hof wieder in Familienbesitz zu überführen“, berichtet Renate Strate. Aufs Geradewohl wurde die Berliner Stil-Ikone Anna Marie Jagdfeld kontaktiert, die bald statt in Berlin („Adlon“) in Lippe tätig wurde. „Heute sprechen wir von einem 4-Sterne Haus mit 13 Suiten“, sagt Friederike Strate stolz. „Und das ist einfach schön für Detmold.“ <br /><br /><a target="_blank" href="http://www.brauerei-strate.de">www.brauerei-strate.de</a> ]]></content:encoded>
			<category>MC OWL Bielefeld </category>
			
			<author>mc@artgerecht.de</author>
			<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 10:44:03 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Wir bauen die Zukunft der Region&quot;</title>
			<link>http://www.marketingverband.de/aktuelle-news/club-berichte/einzelansicht/article//wir-bauen-die-zukunft-der-region/?cHash=af48ba5f1a</link>
			<description>Wie sieht die Region in zehn Jahren aus? Im Rahmen einer offenen Werkstatt bietet der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<font face="Arial,sans-serif" size="2">Was im März auf der Veranstaltung des Marketing-Clubs mit der Bergischen Entwicklungsagentur (BEA) begonnen hatte, fand am warmen Abend des 17. Juni seine konsequente Fortsetzung: Die Idee, sich in die Diskussion über die Entwicklung der Bergischen Region einzubringen, wurde mit einem Workshop konkret umgesetzt. Und welcher Ort hätte symbolträchtiger sein können als das Haus Müngsten? Ist doch der Müngstener Brückenpark nicht nur die Schnittstelle der drei Bergischen Metropolen, sondern gleichzeitig ein herausragendes Projekt und ein Zeichen für deren regionale Zusammenarbeit.</font> 
<font face="Arial,sans-serif" size="2">Die zahlreich erschienenen Gäste zeigten sich auf jeden Fall angetan von der Architektur der neu eröffneten Gastronomie und ihrem Ambiente im Inneren, und Clubpräsident Vok Dams dankte in seiner Begrüßungsrede der Lebenshilfe Solingen für ihre Gastfreundschaft. Für die praktische Umsetzung ihrer Visionen hatte sich Joachim Beck, Geschäftsführer von BECK UND CONSORTEN, eine Menge für die Gäste einfallen lassen. Zur Einstimmung zeigte er einen Werbespot einer Baumarktkette, der mit den Worten endete: "Mach es zu Deinem Projekt!" Das sollte das Motto sein für den Workshop über die Entwicklung im Bergischen Land 2020. An drei Tischen zu den Themen Freizeit und Kultur, Wirtschaft und Wohnen sollten sich die Anwesenden aufteilen und binnen einer Stunde ihre Zukunftsideen konstruieren und am Ende auch präsentieren. Für das Aufbauen hatte Beck ein umfangreiches Arsenal verschiedenster Materialien und einen großen Werkzeugkoffer mitgebracht. Neben Legosteinen gab es da Strohhalme, Plastilin, Styropor, Schwämme, Schrauben, Knöpfe, Rohre, Kunstrasen und vieles mehr. Hier bedienten sich die Handwerker der "Bergischen Werkstatt", und in der Folge ergab sich ein ebenso amüsantes wie kreatives und engagiertes Basteln an den Tischen. Ideen und Vorschläge wurden diskutiert, umgesetzt oder verworfen und in kürzester Zeit nahmen die Visionen der Zukunftsarchitekten sehr konkrete Formen an. Aus Blumenbindern wurden Fahrräder, aus Luftballons Bäume, aus Schaumstoff eine Sommerrodelbahn. Bei der abschließenden Präsentation konnte man staunen über zahlreiche, teils originelle, aber auch höchst interessante und phantasievolle Anregungen, und eifrig wurden konkrete Projekte notiert und gesammelt.</font> 
<font face="Arial,sans-serif" size="2">Heraus gekommen ist dabei eine umfangreiche Liste von Vorschlägen, wie den Radweg entlang der Wupper, ein großes Logistikcenter, ein Wellness- und Tagungshotel oder die Nutzung des Wupperufers für die Menschen in der Stadt, um nur einige zu nennen. Man darf gespannt sein, ob und wenn ja, welche dieser Projekte in der Zukunft diskutiert und vielleicht sogar verwirklicht werden. Bodo Middeldorf und die BEA jedenfalls können sich über die zahlreichen Anregungen freuen. Vok Dams zeigte sich "sprachlos" über das Engagement und die Kreativität seiner Gäste, und sein besonderer Dank galt Joachim Beck für seine Moderation und seine tollen Ideen an diesem für alle sehr unterhaltsamen Abend. Text: Peter ten Eicken</font>]]></content:encoded>
			<category>MC Bergisch Land </category>
			
			<author>info@mc-bl.de</author>
			<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 10:02:06 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
<!-- Parsetime: 1232 ms-->