DMV-ifo Marketing Barometer Mai 2018: Gute Perspektiven in der Marketingbranche

Im Vergleich zum Vormonat ist der Geschäftsklimaindex in der Marketingbranche im Mai stabil geblieben und lag mit 95,0 Punkten unter dem Durchschnitt der letzten zwei Jahre. Während die Geschäftserwartungen für die kommenden Monate gestiegen sind, verzeichnete die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage einen Rückgang von knapp einem Punkt. Diese Beurteilungen stehen auch mit der Stimmung in der gesamten deutschen Wirtschaft im Einklang. Der ifo Geschäftsklimaindex Deutschland blieb im Mai unverändert und lag bei 102,2 Punkten. Trotz dieses milden Stimmungsbilds zeigten sich die Befragten zufriedener mit der aktuellen Nachfrage: Die Beurteilung des Auftragsbestands hat sich leicht verbessert und ist im Mai um knapp einen Punkt gestiegen. Die leicht optimistischeren Meldungen waren aber nicht ausreichend, um den negativen Bereich zu verlassen. Auch die Perspektiven für das kommende Quartal sind als gut einzustufen: Eine höhere Anzahl der Befragten erwartet einen Umsatzanstieg in den nächsten drei Monaten. Der Saldowert steigerte sich um 8,0 Punkte gegenüber dem Vormonat. Dementsprechend stieg auch die Bereitschaft, neue Mitarbeiter einzustellen, und lag mit einem Saldowert von 17,6 Punkten weit über dem langfristigen Mittelwert (gemessen seit Januar 2005).

Zudem lassen die Meldungen entnehmen, dass die Marketingbranche überwiegend mit einer Steigerung der Preise in den kommenden Monaten rechnet: Die Anzahl der optimistischen Meldungen ist kräftig gestiegen, sodass der Indikator bei 17,9 Punkten lag.

Das ifo Geschäftsklima Deutschland basiert auf ca. 7.000 monatlichen Meldungen von Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Dienstleistungssektors sowie des Groß- und Einzelhandels. Die Teilnehmer werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen. Sie haben zu beiden Fragen die Möglichkeit, ihre Einschätzung auf einer dreistufigen Skala (gut/befriedigend/schlecht bzw. günstiger/gleich bleibend/ungünstiger) anzugeben. Um den Indikator zu berechnen, werden die Antworten zunächst bezüglich der Größe bzw. der Jahresumsätze der jeweiligen Unternehmen gewichtet. Anschließend werden für beide Variablen aus den Anteilen der »Positiv«- und »Negativ«-Antworten Salden gebildet. Das Geschäftsklima ist ein Mittelwert aus den Salden der Geschäftslage und der Erwartungen. Seit Januar 2015 wird das X-13ARIMA-SEATS-Verfahren für die Saisonbereinigung bei der Berechnung der Ergebnisreihen des ifo Konjunkturtests verwendet. Zur Berechnung der Indexwerte werden die Salden jeweils auf den Durchschnitt des Jahres 2015 normiert. Quelle: ifo Geschäftsklima Deutschland.

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