DMV-ifo Marketing Barometer August 2018: Geschäftsklima setzt positiven Trend fort

Im August hat sich der positive Trend des Geschäftsklimas in der Marketingbranche weiter fortgesetzt. Nach einem Zuwachs von 1,3 Punkten, bereits der dritte Anstieg in Folge, liegt der Indexwert nun bei 98,2 Punkten und damit erstmals seit November 2017 wieder über dem Zweijahresdurchschnitt von 97,5 Punkten. Getrieben wurde diese deutliche Aufwärtsbewegung von einer Verbesserung von sowohl der wahrgenommenen Geschäftslage     (+1,4 Punkte) als auch der Geschäftserwartung (+1,1 Punkte). In den vergangenen Monaten hatten sich die beiden Indizes noch stets gegenläufig entwickelt. Mit dieser positiven Tendenz entspricht die Entwicklung in der Marketingbranche auch der in der deutschen Gesamtwirtschaft, deren ifo Geschäftsklimaindex im August einen Aufschwung von 2,1 Punkten verzeichnen konnte.

Anders als im Juli ist der Auslöser der positiveren Wahrnehmung der momentanen Geschäftslage in der Marketingbranche im August nicht eindeutig zu identifizieren. Zwar stieg die vermutlich treibende Kraft des Vormonats, die Beurteilung des Auftragsbestands, abermals an, der Anstieg war mit 1,2 Punkten aber bei weitem nicht so stark ausgeprägt wie im Juli (+5,8 Punkte). Mit Blick auf die Einstellungspläne in der Marketingbranche hat sich im August, mit einem kleinen Zuwachs von 0,3 Punkten im Vergleich zum Vormonat, kaum etwas verändert. Mit einem Saldowert von 19,9 Punkten liegt der Indikator nun allerdings wieder über dem Durchschnitt der letzten zwei Jahre.

Das ifo Geschäftsklima Deutschland basiert auf ca. 7.000 monatlichen Meldungen von Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Dienstleistungssektors sowie des Groß- und Einzelhandels. Die Teilnehmer werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen. Sie haben zu beiden Fragen die Möglichkeit, ihre Einschätzung auf einer dreistufigen Skala (gut/befriedigend/schlecht bzw. günstiger/gleichbleibend/ungünstiger) anzugeben. Um den Indikator zu berechnen, werden die Antworten zunächst bezüglich der Größe bzw. der Jahresumsätze der jeweiligen Unternehmen gewichtet. Anschließend werden für beide Variablen aus den Anteilen der »Positiv«- und »Negativ«-Antworten Salden gebildet. Das Geschäftsklima ist ein Mittelwert aus den Salden der Geschäftslage und der Erwartungen. Seit Januar 2015 wird das X-13ARIMA-SEATS-Verfahren für die Saisonbereinigung bei der Berechnung der Ergebnisreihen des ifo Konjunkturtests verwendet. Zur Berechnung der Indexwerte werden die Salden jeweils auf den Durchschnitt des Jahres 2015 normiert. Quelle: ifo Geschäftsklima Deutschland.

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