DMV-ifo Marketing Barometer März 2019: Stimmungsumschwung in der Marketingbranche

Die Stimmung in der Marketingbranche hat sich im März merklich verbessert. Nach fünf Monaten kontinuierlichen Abschwungs konnte der Indikator des Geschäftsklimas in der Marketingbranche, mit einem Plusvon 3,0 Punkten, den stärksten Zuwachs seit über zwei Jahren verzeichnen.

Getrieben wurde dieser Stimmungsumschwung von den deutlich optimistischeren Geschäftserwartungen der Befragten. Nachdem der Indikator der Geschäftserwartungen in den vergangenen Monaten den zunehmenden Pessimismus unter den Befragten aufzeigte, konnte er im März nun überraschend einen der stärksten Zugewinne seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnen (+8,5 Punkte). Die an sich ebenfalls starke Abnahme des Indikators der Einschätzung der Geschäftslage (-2,9 Punkte) hatte angesichts dieses Zugewinns nur einen dämpfenden Effekt auf die positive Entwicklung des Geschäftsklimas. Die positive Entwicklung des Geschäftsklima in der Marketingbranche steht im März auch mit der Beurteilung des Geschäftsklimas in der deutschen Gesamtwirtschaft im Einklang.

Deren ifo-Geschäftsklimaindex stieg im März um 0,9 Punkte und konnte somit ebenfalls seinen ersten Zuwachs seit August letzten Jahres verzeichnen. Ebenso deckt sich die Entwicklung mit den Verläufen der weiteren in der Marketingbranche erhobenen Indikatoren. So zeigten sich die Befragten im Vergleich zum Vormonat erneut deutlich zufriedener mit ihrem Auftragsbestand (+9,9 Punkte). Ebenso schätzten sie die Entwicklung von Beschäftigtenanzahl und Umsätzen in den kommenden Monaten abermals positiver ein(+1,8/+4,7 Punkte). Des Weiteren konnte auch der Indikator der Preiserwartungen wieder einen Zuwachs verzeichnen, nachdem er im Vormonat seinen ersten Verlust seit November 2018 hinnehmen musste.

Das ifo Geschäftsklima Deutschland basiert auf ca. 7.000 monatlichen Meldungen von Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Dienstleistungssektors sowie des Groß- und Einzelhandels. Die Teilnehmer werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen. Sie haben zu beiden Fragen die Möglichkeit, ihre Einschätzung auf einer dreistufigen Skala (gut/befriedigend/schlecht bzw. günstiger/gleichbleibend/ungünstiger) anzugeben. Um den Indikator zu berechnen, werden die Antworten zunächst bezüglich der Größe bzw. der Jahresumsätze der jeweiligen Unternehmen gewichtet. Anschließend werden für beide Variablen aus den Anteilen der »Positiv«- und »Negativ«-Antworten Salden gebildet. Das Geschäftsklima ist ein Mittelwert aus den Salden der Geschäftslage und der Erwartungen. Seit Januar 2015 wird das X-13ARIMA-SEATS-Verfahren für die Saisonbereinigung bei der Berechnung der Ergebnisreihen des ifo Konjunkturtests verwendet. Zur Berechnung der Indexwerte werden die Salden jeweils auf den Durchschnitt des Jahres 2015 normiert. Quelle: ifo Geschäftsklima Deutschland.

Infos zum Download

Die gesamte Auswertung inklusive Grafiken finden Sie hier.


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